Nonstop - MA-Bodenseeumrundung-MA 2018 - Bericht von Roland
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Geschrieben von: Beate Ambacher   

Die Bodenseeumrundung von Mannheim nach Mannheim ist Geschichte!
Was wäre eine Radausfahrt ohne Facebook-Dokumentation?

- Eine ziemlich einsame Sache, ein sinnloses Unterfangen, ein tradiertes Abenteuer...

Wir jedenfalls hatten da zwei Jungs am Start die der FB-Fangemeinde schon während der
Fahrt einen kleinen Einblick in unsere Bodenseeumrundung gegeben haben. Man könnte
jetzt sagen: die haben ja sonst nichts zu tun gehabt, denn im Grunde haben die ja nur
rumgestanden und auf uns gewartet. Könnte man meinen.
Aber bei genauem Hinsehen wird sofort klar: die eigentlichen Helden dieser Tour war diese geniale Supportcrew. Die haben nicht nur ihr Wochenende geopfert, den VW-Bus gefahren und Treffpunkte organisiert, die haben auch immer beste Verpflegung geliefert und schnell mal eben Werkzeug angelegt. Und zur Begleitung gab es ein SUPERGUTELAUNEPACKET noch obendrauf. So etwas kann man nur bei der MTG bekommen. Jungs wir lieben euch dafür!

2018_07_Bodenseeumrundung

=> Noch ausführlicher kann man es in unserer Facebookgruppe nachlesen...

Und jetzt noch ein paar Worte zur Tour.

Je nach Software (Google, Komoot, Garmin) waren es ca. 630km mit ca. 6.000hm. Start war Samstag um 09:00 Uhr am Wasserturm. Zurück am Turm waren wir 22:00 Uhr am Sonntag.

Das sind 37h von denen wir ca. 30h im Sattel gesessen sind.

Gefahren wurde in unterschiedlichen Besetzungen. Doro und Christoph waren mit kurzen Unterbrechungen dabei und Thomas, Christine und ich sind alles gefahren.

Die Route haben wir mit Komoot geplant und hatten meist traumhaft schöne Wege abseits des Verkehrs. Einfach nur genial. Kurzer Tipp: die schwäbische Alb ist wirklich wunderschön zum Radeln. Und wenn man so dahinrollt hört man den Dialekt ja nicht ;-)

Der Samstag verlief mehr oder minder ruhig bei meist strahlendem Sonnenschein. In der Nacht hat uns der Bodensee mit wunderschönen Lichtspielen, im Wasser und am Himmel, erfreut.
Gegen Morgen hielt uns gelegentlicher Regen dann auch wach genug um den Schlafentzug zu kompensieren. Der Sonnenaufgang fand leider hinter einer dicken Wolkendecke statt, aber das Wetter am Sonntag wurde dann mit jeder Stunde wieder besser. Gegen Nachmittag hat uns dann aber doch noch eines dieser Hitzegewitter erwischt und für geraume Zeit in einer kleinen Waldhütte zur Teamfähigkeitsprüfung vereint.

Ergebnis: Test auf ganzer Länge bestanden.

Auf den letzten (Kilo)Metern haben wir dann noch einmal alles rausgehauen was die Beinchen noch hergaben, denn wir wollten unser Empfangskomitee am Wasserturm nicht noch länger warten lassen. Auch hierzu: das war eine superduper Überraschung. Ihr könnt vielleicht erahnen wie GUT man sich fühlt wenn man nach einer solch langen Tour von klatschenden Seelenverwandten empfangen wird. DANKE dafür!

Resümee: Kann man machen, muss man nicht machen. Oder doch lieber: Muss man nicht machen, kann man aber !

Je nachdem ob man eher lieber ein halbvolles oder ein halbleeres Glas hat ;-)

Thomas meinte jedenfalls direkt nach der Ankunft: komm mir nie mehr wieder mit einer solch idiotischen Idee. Ich bin sicher das war eine versteckte Aufforderung. ;-)))

Auf jeden Fall war es ein tolles Erlebnis, mit einer unübertreffbaren Supportcrew und einer geniale Radler-Gruppe.

Wenn ihr meine Einschätzung noch haben wollt: Diese roten Stellen am Allerwertesten sind schneller wieder weg als die Planung der nächsten Tour in Anspruch nimmt.
Fortsetzung folgt "sicherlich" ;-)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 23. Juli 2018 um 17:22 Uhr